Neue Fuxen

Wir begrüssen der Reihe nach in unserer Mitte drei neue Fuxen!

 

Cureoléon

Sci-fi-can

Fjord Pinto

 

Herzliche Gratulation zur bestandenen Fuxenprüfung

MSG im Kantiradio

Die MSG hat sich mit Moderatoren des Kantiradio zusammengesetzt. Die Schülerschaft soll wissen, dass es neben der Schule auch noch andere Beschäftigungen gibt. Das Kantiradio hilft uns dabei die Schülerschaft zu erreichen und hoffentlich zu Überzeugen. 

MSG in den Medien!

 

von Claudio Gagliardi - Schweizer Studentenverbindungen geniessen nicht immer den besten Ruf. Die Verbindung Zofingia in St. Gallen kämpft darum mit Nachwuchsproblemen.

 

Die Zofingia ist die grösste und älteste Studentenverbindung der Deutschschweiz. Doch nun gehen der St.Galler Mittelschulsektion die Mitglieder aus. Verantwortlich dafür sei der schlechte Ruf, der den Verbindungen seit Jahren anhafte, sagt Dominique Brugger, Kassier der Sektion. Der 21-jährige Pilotenanwärter nennt auch gleich das gängigste Klischee: für die meisten Leute sind wir biertrinkende Reiter, die einem elitären Geheimbund angehören. Dieses Bild wollen die Zofinger nun ändern. Zum Schulbeginn starteten sie eine Werbeoffensive an den Kantonsschulen, um neue Mitglieder anzuwerben. Sie verteilen Flyer, halten Vorträge, suchen aber auch das direkte Gespräch mit den Kantischülern.

Studentische Verbindungen Erste Schweizer Verbindungen entstanden nach 1800 an Hochschulen. Mitglieder waren hauptsächlich gutbürgerliche Studenten. Bei der Gründung des Bundesstaats 1848 waren sechs von sieben Bundesräten in einer Verbindung. Angesichts des Internets und der Networking-Plattformen hat das Verbindungswesen an Bedeutung verloren.

Dass die Probleme der Verbindungen hausgemacht seien, sagt hingegen Historiker Uwe Moor. Vor 150 Jahren waren Verbindungen liberal und progressiv. Heute wirken sie verstaubt und konservativ», sagt der Thurgauer, der in seiner Jugend selbst einer Verbindung angehörte. Dabei seien die Verbindungen aber weder elitär oder gar rechtsextrem wie viele irrtümlich glaubten, so Moor weiter.

Dies bestätigt auch Dominique Brugger: «Egal, welche Ansichten oder Meinungen man hat. Bei uns ist jeder Mittelschüler herzlich willkommen.»

- 20 Minuten vom 19.08.2011 -